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Braucht mein Tier einen Osteopathen?

Zeigt Ihr Tier Anzeichen von Unwohlsein, Schmerzen oder Leistungsminderung? Die Tierosteopathie kann ihm helfen, Komfort und Beweglichkeit wiederzufinden.

Was ist Tierosteopathie?

 

Die Tierosteopathie ist ein manueller Ansatz, der darauf abzielt, den Komfort, die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres zu verbessern. Sie betrachtet den Körper als Ganzes und nicht nur den Bereich, in dem ein Symptom auftritt. Der Osteopath versucht, Spannungen, Ungleichgewichte oder Bewegungseinschränkungen zu identifizieren, die die natürliche Funktion des Körpers stören können. Ziel ist es, dem Tier zu helfen, ein besseres Gleichgewicht wiederzufinden und sich besser zu bewegen.

Wann sollte man einen Tierosteopathen konsultieren?

 

Ein Tier kann seinen Schmerz nicht direkt ausdrücken. Bestimmte Anzeichen können jedoch auf ein Ungleichgewicht oder Unwohlsein hinweisen. Die Osteopathie kann dann ergänzend zur tierärztlichen Betreuung eingesetzt werden.

Häufige Situationen

Verhaltensänderung (Unruhe, Rückzug, ungewöhnliche Aggressivität)

Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinlegen oder Springen

Wiederkehrende Verdauungsstörungen (Blähungen, unregelmäßiger Transit, Bauchempfindlichkeit)

Harnwegs- oder gynäkologische Beschwerden ohne identifizierte medizinische Ursache

Funktionelle Atembeschwerden oder ungewöhnliche Kurzatmigkeit

Nach einer Verletzung, einem Sturz, einer Trächtigkeit, einer Geburt oder einem chirurgischen Eingriff

Begleitung des jungen Tieres (Wachstum, Grundausbildung) oder des älteren Tieres

Regelmäßige Betreuung im Rahmen von Prävention und allgemeinem Wohlbefinden

Wie läuft eine Sitzung ab?

 

Eine tierosteopathische Sitzung ist vor allem ein Moment der Beobachtung, des Zuhörens und der Anpassung an Ihr Tier. Sie verläuft in mehreren einfachen Schritten.

Beobachtung und Anamnese

Der Osteopath beginnt damit, das Tier als Ganzes zu beobachten, in Bewegung und in Ruhe. Er stellt Ihnen außerdem Fragen zu seiner Lebensweise, seiner medizinischen Vorgeschichte und den Gründen für die Konsultation.

Untersuchung und Behandlung

Anschließend führt der Osteopath eine manuelle Untersuchung durch, um mögliche Spannungen oder Bewegungseinschränkungen zu identifizieren. Die angewandten Techniken sind sanft und an das Tier angepasst, stets unter Berücksichtigung seines Wohlbefindens.

Ratschläge nach der Sitzung

Am Ende der Sitzung werden Erklärungen zu den gemachten Beobachtungen sowie angepasste Ratschläge gegeben (Ruhe, Aktivität, eventuelle Nachsorge).

Warum einen Verbandsangehörigen konsultieren?

 

Sich an einen Tierosteopathen bzw. eine Tierosteopathin zu wenden, die/der Mitglied des Verbands ist, bedeutet, sich für eine ausgebildete, betreute und einer sorgfältigen, tierfreundlichen Praxis verpflichtete Fachperson zu entscheiden.

 

Eine anerkannte Ausbildung

Die Mitglieder des Verbands haben eine vollständige Ausbildung in Tierosteopathie absolviert, die anspruchsvollen Kriterien entspricht. Sie verfügen über die nötigen Kompetenzen, um angemessen und sicher zu behandeln.

 

Eine kontinuierliche Weiterbildung

Die praktizierenden Mitglieder verpflichten sich zudem, sich während ihrer gesamten Laufbahn kontinuierlich weiterzubilden. So können sie ihr Wissen aktualisieren, ihre Fähigkeiten vertiefen und mit den Entwicklungen der Praxis Schritt halten.

 

Eine strenge Ethik-Charta

Jede praktizierende Person verpflichtet sich, unsere Ethik-Charta einzuhalten, die eine transparente, ethische und am Wohl des Tieres orientierte Praxis gewährleistet.

 

Eine betreute Praxis

Der Verband achtet auf die Qualität der Praxis und die Einhaltung bewährter osteopathischer Methoden. Die Mitglieder bewegen sich in einem klar definierten und kontrollierten beruflichen Rahmen.

Qualität und Sicherheit für Ihr Tier

Sich an ein Verbandsmitglied zu wenden, bedeutet, sich einer seriösen, respektvollen und auf Ihr Tier abgestimmten Betreuung sicher zu sein – als Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung.

Das ist eine Vertrauensgarantie für die Tierhalterin bzw. den Tierhalter und eine Sicherheitsgarantie für das Tier.

  • Informationsblätter

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