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Definition der Osteopathie

Die Tierosteopathie ist eine eigenständige manuelle Disziplin, die auf denselben Grundlagen wie die menschliche Osteopathie beruht und auf Tiere angewandt wird, wobei deren Anatomie, Physiologie und spezifisches Verhalten berücksichtigt werden.

INTERNATIONALE DEFINITION

Osteopathie gemäß der Weltgesundheitsorganisation

Im Jahr 2010 veröffentlichte die WHO ein Referenzdokument zur Osteopathie, das aus einer langen internationalen Abstimmung zwischen Vertretern des Berufsstands hervorging.

Diese Definition hebt drei grundlegende Achsen hervor: den manuellen Ansatz, die ganzheitliche Betrachtung des Individuums und die Achtung der natürlichen Selbstregulationsfähigkeiten des Körpers.

DEFINITION IN DER SCHWEIZ

Osteopathie gemäß dem Schweizerischen Verband für Osteopathie (FSO-SVO)

Der Schweizerische Verband für Osteopathie, gegründet 2005, ist die Organisation, die den Berufsstand in der Schweiz vertritt. Er definiert die Osteopathie als eine ganzheitliche und strukturierte manuelle Therapie:

Dieser ganzheitliche Ansatz steht im Mittelpunkt der Tierosteopathie: Das Tier wird in seiner Gesamtheit betrachtet — muskuloskelettale Struktur, Nerven-, viszerale, vaskuläre und faszikuläre Systeme — sowie in seinem Umfeld (Lebensweise, Aktivität, Arbeits- oder Sportbedingungen, Beziehung zu seinem Besitzer oder Reiter) — und nicht als Summe isolierter Symptome.

GRUNDPRINZIPIEN

Die Säulen der Tierosteopathie

INDIKATIONEN

Häufige Konsultationsgründe

Die Tierosteopathie ist in zahlreichen klinischen Situationen angezeigt, sei es kurativ, präventiv oder zur Leistungsunterstützung:

Die Tierosteopathie ersetzt nicht die Tiermedizin. Bei organischen Erkrankungen, Frakturen, Infektionen oder Beschwerden, die eine medizinische oder chirurgische Behandlung erfordern, ist eine tierärztliche Konsultation unerlässlich und vorrangig.

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